Cellulite – auf natürliche Art und Weise behandeln

Wie entsteht eine Cellulite?

Das Bindegewebe macht den kleinen Unterschied. Von Cellulite sind überwiegend Frauen betroffen. Das elastische Bindegewebe der Frau, das die wärmenden und schützenden Fettzellen der Unterhaut umgibt, ist von Natur aus wesentlich weicher und lockerer als beim Mann. In der Pubertät, bei Schwangerschaft und Gewichtsschwankungen muss sich das Hautorgan den neuen weiblichen Körperformen anpassen. Während einer Schwangerschaft stellen die körperlichen Veränderungen höchste Ansprüche an die Dehnbarkeit des Gewebes. Nimmt die Spannkraft der elastischen Fasern ab, lagert sich vermehrt Fett in den Zellen der Unterhaut ab. Diese können sich bis zum Zehnfachen ihres ursprünglichen Volumens vergrössern und mit der Zeit durch das schwache Bindegewebe bis an die Hautoberfläche durchdrücken: Die Orangenhaut, das typische Bild der Cellulite, entsteht.

Alles eine Frage der Fettzellen? Die Cellulite auslösenden Faktoren verstärken sich, wenn im Organismus Fettspeicherung und Fettabbau aus dem Gleichgewicht geraten: wenn dem Körper durch die Nahrungsaufnahme mehr Energie zugeführt wird als er verbraucht. Das überschüssige Fett lagert sich bei der Frau vor allem im Hautgewebe der Oberschenkel, der Hüften und des Gesässes ab.

Welche Rolle spielt der Stoffwechsel? Prall gefüllte Fettzellen haben zusätzlich zum sichtbaren einen negativen mechanischen Effekt: Sie können sich bis zum Zehnfachen ihres ursprünglichen Volumens vergrössern und drücken auf die feinen Gefässsysteme der Blut- und Lymphbahnen. Die eingeschränkte Zirkulationsfähigkeit reduziert die Sauerstoffversorgung und den Abtransport von Zellflüssigkeit und Stoffwechselschlacken.

Und was ist mit den Hormonen? Eine weitere Schlüsselrolle spielt der weibliche Hormonhaushalt. Östrogene fördern nicht nur die Dehnbarkeit des Bindegewebes, sondern beeinflussen auch die Fettverteilungsmuster. Ein wechselnder Hormonspiegel, wie er in der Pubertät, der Schwangerschaft und den Wechseljahren und auch im Zusammenhang mit Periode und Pille auftritt, bedingt zudem eine vermehrte Einlagerung von Wasser im Körper, was die Tendenz zu Cellulite ebenfalls verstärkt.

Das Entstehen und Fortschreiten der Cellulite ist ein komplexer Vorgang. Neben der natürlichen Veranlagung und der persönlichen Konstitution, die nicht beeinflusst werden können, gibt es zahlreiche veränderbare Faktoren und damit Wege zur Besserung: Aktiv schön durch gesunde Köperpflege, gesunde Ernährung und gesunde Bewegung.

Die verschiedenen Stadien:

Leichte Cellulite
Die Haut ist im Stehen und Liegen noch glatt. Beim Zusammenkneifen zeigen sich jedoch erste Hautunregelmäßigkeiten.

Mittlere Cellulite
Bei Muskelanspannung werden leichte Hautdellen erkennbar. Das Hautgewebe reagiert empfindlich auf Druck.

Starke Cellulite
Die Orangenhaut ist deutlich sichtbar und tritt oft zusammen mit Dehnungsstreifen auf.

Schwere Cellulite
Deutlich tast- und sichtbare verhärtete Knoten und tiefe Dehnungsstreifen.

Der Beste Effekt lässt sich erzielen, wenn man das Weleda Birken Cellulite-Öl während mehreren Wochen zweimal täglich – morgens und abends – anwendet. Eine dermatologische Studie hat signifikante Verbesserungen des Hautbildes, der Hautstraffung und der Hautglättung bei Cellulite nachgewisen.

Cellulite-Grad: Klinische Beurteilung der Cellulite: Reduktion des Schweregrades von 3.5 (strke/schwere Cellulite) zu Beginn der Studie auf 2.6 (mittlere/starke) nach vierwöchiger Anwendung. Das bedeutet eine Verbesserung um praktisch ein ganzes Cellulite-Stadium.

 

Massieren belebt

Tragen Sie das Weleda Birken Cellulite-Öl in kreisenden Bewegungen auf Oberschenkel, Hüften und Gesäß auf.

Erleben Sie, wie das geschmeidige Öl sanft einzieht, auf der Haut einen seidenen Glanz hinterlässt und die wertvollen Wirkstoffe tief in die Haut eindringen lässt.

Spüren Sie, wie die Massage Ihre Haut belebt und die Blut- und Lymphzirkulation in Bewegung bringt.

 

Die belebende Wechseldusche

Beenden Sie Ihre normale Dusche, indem Sie mit dem kalten Brausestrahl über Hüfte, Gesäß und Oberschenkel gehen. Rechte Seite, linke Seite. Wiederholen Sie den selben Vorgang mit warmem Wasser. Und kommen Sie mit einem kalten Guss zum Schluss. Auf Kälte und abwechselnd kaltes und heißes Wasser reagiert der Organismus mit erhöhter Blutzirkulation, Lymphbewegung und beschleunigtem Fettstoffwechsel – mit Belebung und Erneuerung.

 

Die stimulierende Bürstenmassage

Fünf Minuten Trockenmassage – mit einem Luffahandschuh, einer Naturborsten- oder Holzbürste – bringen Stoffwechsel und Kreislauf rasch in Schwung. Die morgendliche Trockenbürstenmassage vertreibt die Müdigkeit und steigert die Leistungsfähigkeit, lockert das Gewebe und stimuliert den Lymphfluss. Achten Sie darauf, die Massage mit mässigem Druck und immer zum Herzen hin auszuführen.

Quelle: Weleda